Dienstag, 1. November 2011

Wie schafft Ihr das?

Als ich den letzten Post von der lieben Andrea gelesen habe und vor kurzem diesen hier von der lieben Maja, bin ich ins Grübeln gekommen.

Sicher geht es Euch genauso: Die meisten von Euch sind Mütter (oft sogar von mehr als einem Kind). Allein das ist eine riesige Aufgabe, die von vielen unterschätzt wird. Die Tatsache, dass jede von uns auch noch die Kleinigkeit eines Haushaltes zu bewältigen hat, wird zumeist unter den Tisch gekehrt.
Aber ein Haushalt umfasst soviel mehr als ein Beruf. Im Arbeitsleben ist man meist auf irgendeinen Bereich spezialisiert. Haushalt allerdings beinhaltet ALLES von der Wäsche, dem Einkauf, Putzen, Organisieren, Terminkoordination...... - wem sag ich das! Ihr wisst alle wovon ich rede.

Nun ist es heut so, dass viele von uns nach dem Erziehungsurlaub auch noch wieder in den Arbeitsalltag einsteigen müssen und/oder können. Noch ein riesiger Posten auf der to-do-Liste.

Würde man dies alles zusammennehmen und eine "Arbeitsplatzbeschreibung" einer berufstätigen Mutter und Hausfrau schreiben, würde doch jeder hochbezahlte Manager das Handtuch werfen!

Aber WIR leisten uns nebenbei noch Hobbies, wie nähen, bloggen, fotografieren etc. Und jedem von uns ist wichtig, dass hierfür irgendwo im Alltagschaos noch eine Viertelstündchen Zeit dafür bleibt. Damit wir auch noch etwas für uns haben, uns ausleben können, um gestärkt wieder in den Alltag gehen zu können.

Aber das alles ist machbar - wir zeigen es jeden Tag mal mehr, mal weniger gut. Und wen stört da schon das ungeputzte Fenster. Wenn wir nach draußen sehen wollen, können wir auch die Tür öffnen. Oder der riesige Bügelberg? Wer will schon perfekt sein. Wir wollen leben!

In diesem Sinne, ich bin stolz auf Euch alle!
Liebe Grüße
Jenny

Kommentare:

  1. Oh du sprichst mir aus dem Herzen

    Lg martina

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  2. Oh Jenny das hast Du ganz wunderbar geschrieben! Ich sehe es genauso, nur leider gibt´s fürs Daheimsein kein Geld, leider ist man gezwungen wieder in den "normalen" Alltag zu kommen, ob man möchte oder nicht. Ich vereinfache mir schon einiges, gebügelt wird bei uns nicht, ausser mal ein besonderes Kleid oder Hemd, aufhängen fertig, und Fensterputzen, nöööö das machen wir so selten und es passt für uns wunderbar. Was wir wirklich oft machen -eigentlich mehrmals täglich- ist saugen, eigentlich nach jeder Mahlzeit *lach* der Sauger darf mittlerweile schon bei uns im WZ neben dem Tisch in der Ecke stehen, zahlt sich doch gar nicht aus, den wegzuräumen!
    Und wenn wir Mamas oder Papas diesen Ausgleich wie Nähen oder sonstige Hobbies nicht hätten, oh mein Lieber, ich glaube wir würden durchdrehen, also ich zumindest!
    In diesem Sinne! Ich bin auch sehr stolz auf uns!
    Fühl Dich umarmt und danke für den tollen Post und den genialen Link zu Maja, ihr Post ist eine Sensation und ich bin froh, dass es mal jemand ausspricht!
    Andrea

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  3. Auch mir sprichst Du aus dem Herzen. Ich habe gerade neulich gehört, dass irgendeine Untersuchung ergeben hat, dass über 50% aller Eltern angeben, grundsätzlich zu wenig Zeit zu haben...
    Auch bei uns sieht es manchmal etwas wüst aus, aber ich lerne gerade, in Bereichen, die MIR nicht wichtig sind, nicht perfekt sein zu müssen. Nicht immer "Hier!" zu schreien bei den üblichen Extra-Aufgaben in Kiga und Schule, Prioritäten zu setzen, Sachen auch einfach mal nicht zu machen, die nicht so wichtig sind... Mehr und mehr schaffe ich es, mich von Zeitfressern zu verabschieden und darauf bin ich ganz stolz!
    Und trotzdem wünsche ich mir, dass ich nicht arbeiten müsste, und mehr Zeit hätte für Kinder, Nähmaschine oder auch mal, um nichts zu tun.
    Nichts tun... ich weiß schon gar nicht mehr, wie das geht.

    In diesem Sinne, bügel ich jetzt nur noch die Arbeitsbluse für morgen und werde dann den Tag mit meinem Buch ausklingen lassen ;-)

    LG Christina

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  4. Jaaaa und WIE gut man das kennt!!! Und es ist immer schön zu hören/lesen, dass es anderen genauso geht, dass sie nicht immer alles perfekt hinkriegen!! ;)) (Um mich gleich mal als absolut unperfekte Hausfrau zu outen: Ich habe vor ein paar Wochen das erste Mal seit zwei Jahren unseren Backofen geputzt (also halt so richtig mit Scheibe rausnehmen und so) - das nur als Beispiel - find ich aber nicht weiter schlimm solange ich mit gutem Gewissen von mir behaupten kann, dass ich meine anderen tausend Aufgaben (meistens) super hinkriege ;-))

    LG,
    Hannah

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... und jetzt kommst Du!

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